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Quiz

Ein Quiz ist eine vielseitig einsetzbare Methode, um Vorwissen zu aktivieren, Selbstreflexion zu fördern und eine niederschwellige Lernevaluierung durchzuführen.

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29. Juli 2025
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Durch gezielte Fragen werden Reflexion und Auseinandersetzung mit den Lerninhalten angeregt und der Transfer gefördert. Als interaktives Format unterstützt es Motivation und Lernerlebnis und eignet sich auch als Kommunikationsinstrument in Awareness-Phasen, z. B. bei Rollouts, um Interesse zu wecken, Wissen spielerisch abzufragen oder direkt in die simulierte Anwendung zu bringen. Ein Quiz kann vor, während und nach Trainings flexibel eingesetzt werden.

Die folgenden Detailinformationen entstanden als Leitfaden im Rahmen eines IT-Einführungsprojekts. 

 

Warum die Methode Quiz im Kontext von SAP S/4HANA sinnvoll ist:

Quizze helfen, komplexe SAP S/4HANA-Inhalte nachhaltiger zu verankern. Zusätzlich machen sie sichtbar, wo noch Verständnislücken bestehen, wodurch sich Trainings gezielt nachschärfen und Lernfortschritte effektiv überprüfen lassen.

Gründe / Ziele für den Einsatz

  • Fördert aktive Auseinandersetzung statt passivem Konsum
  • Bietet den Lernenden und der Organisation schnelles Feedback (Verstanden oder nicht?)
  • Höhere Motivation durch Gamification-Elemente
  • Kann SAP-nahe Inhalte spielerisch simulieren (z. B. Prozessfolgen, Dateneingaben, Fehleranalyse)
  • Für Trainer:innen und Key User gleichermaßen einsetzbar 
  • Sehr einfacher Einstieg, schnelle Produktion

Generelle Einsatzmöglichkeiten

  • Warm-up-Quiz im Live-Training/WBT: Aktivierung mit 3–5 kurzen Fragen
  • Übungs-Quiz als Aktivierung zwischendurch: Schrittfolgen in Prozessen als Zuordnungsaufgabe, SAP-Simulationsbeispiele: Welche Daten müssen wohin? (Eingabefehler, Stolperfallen)
  • Abschluss-Quiz: Kernbotschaften wiederholen und sichern
  • Check-in/Selbsteinschätzung: Kurzes Einstiegs-Quiz zur eigenen Wissenseinschätzung (Wo stehe ich?). Unterstützt Lernende dabei, ihren individuellen Lernbedarf zu erkennen, Erwartungen zu klären und bewusste Lernziele für den folgenden Abschnitt zu setzen - unabhängig vom Format (WBT, Training etc.). Gleichzeitig erhalten Trainer:innen und Key User Hinweise darauf, welche Themen besonders unsicher sind und wo ggf. zusätzliche Unterstützung, Beispiele oder Wiederholungen sinnvoll sind.
  • Standortübergreifendes Wettbewerbselement (Change Werkzeug): Kleine Challenges stärken Engagement über unterschiedliche Organisationsbereiche hinweg. (Wichtig: Der Einsatz von Gamification-/Wettbewerbselementen kann zustimmungspflichtig sein. Bitte vorab mit dem jeweiligen Betriebsrat bzw. den lokalen Arbeitnehmervertretungen klären und sehr sensibel kommunizieren.) 
  • Awareness-Quiz bereits vor dem Training (Change Werkzeug), z. B. Was ist S/4HANA? Welche Prozesse verändern sich?

Angestrebte Wirksamkeit des Einsatzes auf den Erfolg eines SAP-Einführungsprojekts

  • Bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit, komplexe SAP-Prozesslogiken praxisnah zu vermitteln – besonders hilfreich für selbstgesteuerte Lernende, die Inhalte flexibel in kleinen Einheiten bearbeiten möchten.
  • Steigert Lernerfolg und Lerntransfer durch gezielte, modulare Wissensüberprüfungen, auch für Führungskräfte geeignet, die schnelle, punktuelle Wissenschecks nach Modulen benötigen.
  • Substitutionspotenzial für Teile synchroner Trainings (Aktivierung, Wissensabfragen im Vorfeld/Nachgang) und unterstützt gleichzeitig die Awareness für das Projekt.

Konzeption

  • Ein Quiz sollte sich immer direkt an den Lernzielen der jeweiligen Lerneinheit orientieren. Es unterstützt die bereits gesetzten Schwerpunkte und hilft sehr, zielgerichtete Quizfragen zu stellen. (Beispiel: Lernziel der Einheit: „Die Teilnehmenden können eine Bestellung im System korrekt anlegen.“. Quiz-Frage: „Welche Eingabe ist im ersten Schritt erforderlich?“)
  • Nutzung verschiedener Fragetypen: Wichtig ist, nicht nur einen Frage-Typ zu verwenden, sondern bewusst zu variieren, damit das Quiz lebendiger bleibt. Die Variation fördert außerdem die Aufmerksamkeit der Lernenden. 

    Gleichzeitig sollte die Auswahl immer bewusst und didaktisch begründet erfolgen. Entscheidend ist, ob der gewählte Fragetyp das Lernziel der Einheit wirklich unterstützt.

    Die folgenden Leitfragen helfen dabei:

  • Passt hier Single Choice, weil es nur eine korrekte fachliche Entscheidung gibt?
  • Ist Multiple Choice sinnvoller, weil mehrere Schritte oder Bedingungen gleichzeitig erfüllt sein müssen?

Eignet sich eine Drag-and-drop-/Zuordnungsaufgabe besser, weil ein Prozessablauf oder eine Reihenfolge geübt werden soll? (z. B. Schritte im Beschaffungsprozess richtig anordnen)

 

Die tts performance suite bietet rund verschiedene Fragetypen (z. B. Multiple Choice, Bildpuzzle, Lückentext, Zuordnen, Bildbereich etc.), die für unterschiedliche Einsatzzwecke geeignet sind. 

Hier ein paar Leitregeln: 

  • MC / Mehrfachauswahl: Faktenwissen, Prozessschritte, Begriffe.
  • Lückentext: Begriffe, Felder, Transaktionen, Menüpfade.
  • Bildbereich / Hotspot: Oberfläche kennen, Felder erkennen, typische Klickpfade.
  • Zuordnen (Drag & Drop): Reihenfolgen, Prozessschritte sortieren, Do’s & Don’ts trennen.

Hinweis zur Barrierefreiheit: Wenn Quizfragen barrierefrei umgesetzt werden sollen, muss das auch in der Wahl der Fragearten berücksichtigt werden. SC und MC sind am einfachsten barrierefrei umzusetzen.

  • Anzahl der Fragen: Nutzung einer passenden Fragen-Anzahl pro Einheit. 3–5 Fragen sind ein guter Richtwert, für eine „überschaubare“ Lerneinheit (10-15 Minuten). 

Wichtig ist hierbei zu beachten:

  • Umfangreichere Bausteine (z. B. mit vielen neuen Prozessschritten) benötigen häufig mehr Fragen, um sicherzustellen, dass das Wesentliche verstanden wurde.
  • Kleine Mikro-Lerneinheiten ( 3–10 Minuten Inhalt) kommen oft mit 1 bis 2 Fragen aus.
  • Lange Quizze (mit mehr als 10 Fragen) führen häufig zu Abbrüchen, vor allem, wenn sie als Block angeboten werden.
  • Am Ende des Gesamttrainings kann bzw. muss ein Quiz mit einer festgelegten/abgestimmten Anzahl Fragen stehen, um den Abschluss des Moduls sicherzustellen. 
  • Es ist zielführender, mehrere kurze Quizze (pro Prozessabschnitt) einzusetzen, anstatt ein langes. 
  • Praxisnahe Fragen: Je stärker sich die Quiz-Fragen an der echten SAP-Umgebung orientieren, desto höher ist der Lerntransfer. Genutzt werden können z. B. folgende Settings: 
    • „Welche Fehlermeldung tritt auf, wenn …?“
    • „Wohin klickst du, wenn du X korrigieren möchtest?“
    • „Welche Information fehlt, damit der Prozessschritt abgeschlossen werden kann?“
    • „Was ist der typische Fehler im Prozess Y – und wie vermeidest du ihn?“

 

Ein Großteil der Quizfragen kann direkt aus dem bestehenden Material abgeleitet werden, es sind keine „Neukreationen“ nötig. Genutzt werden können v.a. Trainingsunterlagen, Prozessbeschreibungen, Systemdemos/Systemscreenshots, Testfälle aus dem Projekt sowie häufige Tickets oder Fehler. 

Achte bei der Generierung auf Schlüsselstellen, wie wichtige Schritte, kritische Entscheidungen, typische Fehler oder auch Pflichtfelder. Aber Achtung, Fragen sollten nicht 1:1 aus dem Fließtext kopiert werden, sonst überprüfen wir damit nur das Auswendiglernen, nicht das Verstehen bzw. Anwenden. 

  • Direktes Feedback und klare Rückmeldungen geben: Quizfragen sollten nicht nur die richtige Antwort anzeigen, sondern immer auch erklären, warum eine Antwort richtig oder falsch ist. Dies unterstützt Lernende dabei, ihre Fehler zu verstehen und aus ihnen zu lernen.
  • In der tts performance suite kann pro Frage ein Feedback-Text für richtige und falsche Beantwortung (manuell) eingegeben werden. Am Ende des Quizzes erhält man eine Gesamtübersicht aller Fragen inkl. Lösungen.

Zu beachten:

  • Halte die Hinweise einfach und praxisnah
  • Gib kurze, verständliche Erklärungen zu falschen Antworten, z. B.: „Antwort B ist nicht korrekt, weil in diesem Schritt das Feld X ausgefüllt sein muss.“
  • Betone typische Denkfehler oder Stolperfallen, damit die Lernenden diese in der Praxis vermeiden können.
  • Nutze die Rückmeldungen auch dazu, um das Verständnis für kritische Prozessschritte zu vertiefen, nicht nur, um Wissen abzufragen. Hat sich ein:e Lernende:r erst einmal gedanklich mit einer Frage auseinandergesetzt und ist die Aufmerksamkeit dadurch auf die Fragestellung geschärft, ist er:sie offen für detaillierende Informationen, die z. B. im Arbeitsalltag weiterhelfen.
  • Ziel ist es immer, dass die Lernenden durch Feedback aktiv reflektieren können, warum bestimmte Entscheidungen im Prozess notwendig sind, und ihr Wissen nachhaltig anwenden.

Ziel ist es, dass Lernende über die Quiz-Feedbacks aktiv verstehen, wie und warum einzelne Entscheidungen im Prozess genutzt werden – und so sicherer in ihrer späteren Systemanwendung werden.

Umsetzung

  • Verwendung von klarer, einfacher Sprache (Vermeiden verschachtelter Sätze oder zu langer Fragen)
  • Optional spielerische Motivation: Kleine Challenges zwischen Teams oder Standorten („Wer erreicht 80 %?“) steigern Motivation und Engagement. Zu beachten sind auch hier Betriebsvereinbarungen und Regeln des Datenschutzes.
  • Fragetyp passend wählen: Nutze die Vielfalt der tts performance suite bzw. Deines alternativen Authoring-Tools. Dabei lohnt es sich, über die reine Textfrage hinauszudenken: Fragen können visuell ansprechender gestaltet werden, z. B. durch Hotspots, Drag & Drop oder Bilder. Auch die Einbettung in kleine Geschichten oder Dialoge kann den Lerntransfer erhöhen und die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden steigern.
  • Rückmeldungen aktiv nutzen: Nutze die Feedback-Funktion , um kurze Hinweise zu geben, wie z.B. „Warum ist Antwort B falsch?“ Wenn möglich, lassen sich hier auch Screenshots oder kleine Tooltips einfügen, die die Fehler näher erklären.
  • Modular und kurz halten: Baue kleine Quizblöcke direkt nach Prozessabschnitten ein. Lernende können ihr Wissen so sofort testen und reflektieren.
  • Test und Review: Vor der erstmaligen Veröffentlichung sollten alle Fragen von mehreren Kolleg:innen geprüft werden, um die Verständlichkeit, Korrektheit und technische Funktionalität sicherzustellen.

Nachbearbeitung und Transfersicherung

  • Praxisnähe in der Erstellung berücksichtigen: Praxisnahe Szenarien in den Quizfragen stärken den Bezug zum realen Arbeitsalltag und helfen, Prozesslogiken nachhaltig zu verankern.
  • Ergebnisse auswerten: Nutze die Reporting-Funktionen im Tool, um zu sehen, welche Fragen häufig falsch beantwortet werden. So können Inhalte gezielt nachgeschärft oder kritische Prozessstellen in den Trainings und Begleitmaterialien stärker betont werden.
  • Prozesswissen für alle sichern: Häufige Fehler oder offene Fragen dokumentieren und in Trainingsmaterialien einpflegen. Kurzvideos, Screenshots oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen können ergänzend bereitgestellt werden.
  • Kontinuierliche Verbesserung: Auf Basis der Ergebnisse werden Fragen und Inhalte regelmäßig aktualisiert. 
  • Quizze gezielt als „Refresher“ einsetzen (siehe auch Knowledge Booster), z. B. um ein kurzes Modul einige Tage oder Wochen nach der Schulung wiederholen zu lassen.

Qualitätskriterien

  • Korrektheit der Inhalte: Die Fragen und Antworten sind fachlich korrekt und spielen den aktuellen SAP-Prozessstand wieder.
  • Regen den Transfer an: Fragen sollten weder zu leicht noch zu schwer sein. Sie dürfen nicht bloß geraten werden können, sondern sollen die Lernenden dazu anregen, Wissen aus der Lerneinheit aktiv auf die konkrete SAP-Praxis zu übertragen.
  • Praxisbezug: Die Fragen bilden typische Arbeitssituationen ab und orientieren sich an realen Prozessen, statt nur aus dem Fließtext übernommen zu werden.
  • Verständlichkeit: Es wird eine klare, einfache Sprache verwendet werden, Fachbegriffe nur bei Notwendigkeit.
  • Feedback und Lernunterstützung: Rückmeldungen erklären, warum eine Antwort richtig oder falsch ist.
  • Modularität: Die Quizze sind in überschaubare Einheiten gegliedert, damit sie den Lernenden nicht überfordern bzw. zu Abbruch der Lerneinheiten führen. 
  • Test und Review: Vor der erstmaligen Veröffentlichung sollten alle Fragen von mehreren Kolleg:innen geprüft werden, um die Verständlichkeit, Korrektheit und technische Funktionalität sicherzustellen.
  • Motivation und Engagement: Interaktive Elemente, kleine Challenges oder Punkteanzeigen können die Teilnahmebereitschaft erhöhen.
  • Die Qualität einer MC-Frage hängt entscheidend davon ab, wie gut die Antwortmöglichkeiten gestaltet sind. Besonders wichtig sind dabei die Distraktoren, also die falschen Optionen. Diese sollten plausibel sein, damit die Lernenden wirklich überlegen müssen, welche Antwort richtig ist, statt die falschen sofort auszuschließen. Gleichzeitig dürfen sie nicht irreführend oder verwirrend sein, damit die Frage fair bleibt.

Varianten und Beispiele

MC-/Single Choice Frage (Faktenwissen, Prozessschritte, Begriffe)

  • Beispiel 1: Welches Feld muss im SAP-Beleg für die Buchung eines Wareneingangs zwingend ausgefüllt werden? 

    Antwortoptionen: Lieferant, Buchungsdatum, Materialnummer, Projektcode)

  • Beispiel 2: Der Buchungskreis ist die grundlegende Organisationseinheit im internen Rechnungswesen. Entscheiden Sie, ob diese Aussage richtig oder falsch ist.

    Antwortoptionen: Richtig/Falsch

 

Lückentext (Begriffe, Felder, Transaktionen, Menüpfade)

  • Beispiel 1: Um einen Wareneingang zu buchen, muss das Feld ______ ausgefüllt werden.

    Richtige Antwort: Materialnummer

  • Beispiel 2: Die Transaktion für die Anzeige eines Einkaufsbelegs lautet ______.

    Richtige Antwort: ME23N

 

Bildpuzzle/Hotspot (Oberflächen kennen, Felder erkennen, typische Klickpfade)

  • Beispiel 1: Ein Screenshot des SAP-Einkaufsbelegs mit markierten Feldern. Die Lernenden müssen auf das Feld klicken, in dem die Lieferantennummer eingetragen wird.
  • Beispiel 2: Screenshot einer Buchungsmaske; die Lernenden markieren die Stelle, an der das Buchungsdatum eingegeben wird.

 

Drag & Drop (Reihenfolgen, Prozessschritte sortieren, Do’s & Don’ts trennen)

  • Beispiel 1: Prozessschritte für die Genehmigung eines Einkaufsbelegs in die korrekte Reihenfolge ziehen

    Schritte: Beleg anlegen, Prüfung durch Einkauf, Freigabe durch Abteilungsleiter, Buchung im System)

  • Beispiel 2: Do’s und Don’ts beim Anlegen von Materialstammdaten sortieren:
    1. Do: Pflichtfelder ausfüllen, Prüfdaten kontrollieren
    2. Don’t: Falsche Einheit eintragen, leere Pflichtfelder lassen

Weiterführende Inhalte

Was (inkl. Verlinkung)
Kurze Beschreibung bzw. Einschätzung
Multiple-Choice-Fibel, Leseprobe

Die Fibel liefert eine theoretisch fundierte und gleichzeitig praxisnahe Grundlage für die Qualitätssicherung von Quizfragen. 

U.a. werden darin Kriterien wie Objektivität, Reliabilität und Validität beschrieben sowie konkrete Hinweise gegeben, wie gute „Lösungsoptionen“ und vor allem überzeugende, plausible „Distraktoren“ (falsche Antwortoptionen) aussehen sollten, damit eine Frage nicht nur Raten begünstigt, sondern echtes Verständnis prüft. 

Damit wird Ziel unterstützt,, MC-/SC‑Fragen nicht als „einfaches Anklicken“ zu gestalten, sondern als Instrument zur echten Wissensabfrage und Transferkontrolle.

Fragetypen im QuizÜberblick über verschiedene Fragetypen (MC, Drag‑Drop etc.) mit Erläuterung, wann welcher Typ sinnvoll ist. Sehr hilfreich, um bei der Quiz‑Konzeption passende Formate auszuwählen.
Top 10 Stupid Mistakes in Design of Multiple Choice Questions (Donald Clark)Der Artikel zeigt praxisnah typische Fehler beim Erstellen von Multiple-Choice-Fragen auf, wie z. B. doppelte Antwortoptionen, unklare Formulierungen oder irreführende Distraktoren. Er gibt konkrete Hinweise, wie solche Stolperfallen vermieden werden können, um faire, verständliche und valide Fragen zu gestalten, sodass MC-/SC-Fragen als wirkungsvolles Instrument zur Wissensüberprüfung und Transferkontrolle eingesetzt werden können, statt nur Raten zu fördern.
IML Uni Bern – MC-Anleitung Kurzleitfaden zu MC-Aufgaben: Formulierung, Distraktoren, Feedback, Typen. Sehr nützlich als schnelle und kompakte Referenz für Key User.
Reasons to abandon multiple-choice questions (Donald Clark)Clark argumentiert kritisch gegen Multiple-Choice-Fragen, u.a. wegen geringer Transferwirkung, leichter Manipulierbarkeit und kognitiver Trivialität. Der Artikel ist damit gut geeignet, um die Grenzen von MC-Fragen zu verstehen.
LERNLUST #65 // Knowledge Booster: Der Frischekick für Lernstoff jeder Art.Der Podcast liefert ergänzende Informationen zur Methode und macht deutlich, warum Knowledge Booster insbesondere auch in Software‑Rollouts und Transformationsprojekten wie einer S/4HANA‑Einführung eingesetzt werden sollten.

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