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LERNLUST #29 // Oh Ja! Der LERNLUST-Jahresrückblick 2022!

Neben einem Kurzabriss der einzelnen Themen schauen Claudia Schütze und Susanne Dube darauf, was die Episoden bewirkt haben und wie sich die Situation heute darstellt. Und an der einen oder anderen Stelle teasern sie auch schon ein paar Themen für 2023.

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LERNLUST Podcast
16. Dezember 2022
55 min
Claudia Schütze, Senior Learning Consultant & Trainerin, tts learning architects Claudia Schütze
Susanne Dube, Learning Manager, tts Susanne Dube

Es ist schon verrückt wie schnell so ein Jahr vergeht. Vielleicht ist es gerade deshalb immer wieder spannend, auch mal zurückzuschauen. Worüber haben wir geredet? Und ist mit den Themen die uns in diesem Jahr LERNLUST-Momente beschafften im Nachgang noch etwas passiert? Geben sie uns vielleicht auch Hinweise auf das neue Jahr?

Also lasst uns noch einmal eintauchen in Themen wie die Deskless Workforce mit Ihren Herausforderungen… das soziale Lernen und was es mit sozialen Netzwerken zu tun hat… unsere Gedanken zur New Präsenz… und warum wir im LERNLUST Podcast eben doch nicht unabhängig von der Welt da draußen sind. Viel Spaß bei unserem Jahresrückblick 2022 wünschen Claudia und Susanne.

Shownotes

Host:
Claudia Schütze, Senior Learning Consultant & Trainerin // LinkedIn
Susanne Dube, Teamlead Learning // LinkedIn

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Transkript

[Claudia Schütze]
Lernlust, der Podcast für alles rund ums Thema Corporate Learning.

[Susanne Dube]
Wir sind Claudia Schütze und Susanne Dube und wir sind Learning Consultants bei der tts und wir sind die Hosts dieses Podcastes.

[Claudia Schütze]
Und hier werden wir uns über Themen unseres Arbeitsbereiches miteinander austauschen, also alles, was Lernen in Organisationen heute und in der Zukunft betrifft und wir werden uns von Zeit zu Zeit interne oder auch externe Experten in unsere Runde einladen.

[Susanne Dube]
Und wir freuen uns, wenn ihr dabei seid.

[Claudia Schütze]
Als ich die Episode zum ersten Mal gehört hatte, da war ich am Anfang, da habe ich ganz schön mit mir selber gekämpft, ob ich den Titel so richtig gut finde.

[Susanne Dube]
Ganz genau, ich glaube, da hatte das James Webb Teleskop seine Fotos schon gemacht, um mal wieder so auf die Welt zu gucken. Und der Sommer war heiß und im heißen Sommer vergisst man manchmal viele Sachen und ich glaube, das war gut. Da hattest du jetzt aber echt einen roten Teppich ausgerollt.

[Claudia Schütze]
Ja und so gab es eben tatsächlich plötzlich zwölf kleine Episoden, die wir uns entschieden haben, weil wir sie einfach nicht zu lang werden lassen wollten.

[Susanne Dube]
Das war total spannend und das hat tatsächlich auch einen Hörer von uns inspiriert. Jahresrückblicke sind manchmal lustig, manchmal ernst, manchmal mag ich sie und manchmal nicht so. Doch ganz oft denke ich, ach hätten wir das doch schon damals gewusst.

In unserem Falle ist der Jahresrückblick etwas mehr. Er ist Rückschau für Claudia und mich, Susanne. Er ist Inhaltsverzeichnis mit Extras für neue Interessenten des Lernlust-Podcasts und er ist ein bisschen Hintergrund und Fortführung der Episoden für alle treuen Hörerinnen und Hörer in diesem Jahr.

Frohe Jahresrückblicksmomente euch! Hallo Claudia! Hallo Susanne!

Ja, schön, dass wir uns mal wieder zusammentreffen. Wir haben ja immer andere Gesprächspartner, aber das Jahr geht zu Ende und zum Jahresende machen wir traditionell einen Jahresend-Podcast, einen Weihnachts-Podcast. Wie geht es dir denn gerade jetzt so in der Vorweihnachtszeit?

[Claudia Schütze]
Susanne, ich glaube, es geht mir wie uns allen gerade. Wir haben alle viel Arbeit, ich auch. Ich gucke raus, es ist eine Abschwung zwischen Mittelgrau und Dunkelgrau vor meinem Fenster zu sehen.

Also tatsächlich nicht so wahnsinnig motivierend, aber ich werde am Wochenende endlich Plätzchen backen und das gibt mir jetzt die Idee, dass ich langsam doch vielleicht ein bisschen in Weihnachtsstimmung kommen werde und damit auch die Entspannungsphasen anfangen. So geht es mir gerade im Moment. Wie geht es dir denn?

[Susanne Dube]
Ja, genau, ich bin schon ein Stückchen weiter. Ich habe die ersten Plätzchen schon gebacken, auch schon gegessen und weil Dezember bei uns der geburtstagsreichste Monat ist, auch schon viel Cremetorte gegessen und ich bin eigentlich schon satt und wir haben noch nicht mal Weihnachten. Nein, ansonsten ist es bei mir tatsächlich auch so, dass ich in Jahresendstimmung bin und gerne so Jahresrückblicke nochmal angucken würde und tatsächlich mich freue, wenn wir heute auch mal gemeinsam so einen Jahresrückblick machen und mal schauen, wie das Jahr gelaufen ist.

Denn wir haben in diesem Jahr 14 Folgen gemacht. Nee, Quatsch, es waren eher 21. Das heißt, nach 21 Folgen Podcast sind wir ja schon ein bisschen schlauer geworden, hoffe ich.

Ich glaube, es ist wert, dass wir zurückgucken.

[Claudia Schütze]
Ja, das lassen wir uns einfach mal machen und wir machen einfach einen ganz klassischen, hoffentlich nicht langweiligen, Jahresrückblick und gucken mal, was uns in unseren Podcast-Episoden so für Themen begegnet sind und wie die vor allen Dingen vielleicht auch von außen getriggert worden sind. Also Susanne, starte mal.

[Susanne Dube]
Genau, ganz am Jahresanfang. Es war so spannend in jeglicher Hinsicht dieses Jahr und ich habe es aber tatsächlich ja auch relativ ruhig angefangen, denn den ersten Podcast in diesem Jahr, den hast du ja gemacht.

[Claudia Schütze]
Tatsächlich ja und eigentlich stimmt das gar nicht so richtig. Eigentlich habe ich den noch im letzten Jahr aufgenommen, weil ich hatte mir zur Episode Nummer 14 Pascal, Pascal Guderian eingeladen, einen sehr geschätzten, aber in der Zwischenzeit eben leider ehemaligen Kollegen. Und Susanne, du wirst dich erinnern, wir haben gesprochen mit Pascal zu dem Thema der Deskless Workforce.

Wir wollten einfach mal ein bisschen beleuchten, wie es eigentlich den Menschen da draußen geht, die deutlich mehr sind als wir zwei beide, die an Schreibtischen in Büros arbeiten und die da draußen nämlich eben keinen Arbeitsplatz haben, keinen PC, an dem sie lernen können oder wo sie mal jetzt gerade im Moment Performance Support bekommen können. Und mir war das irgendwie ein großes Anliegen, auf diese Menschen mal zu schauen. Und darüber haben wir mit Pascal uns unterhalten.

[Susanne Dube]
Das ist total spannend. Weißt du denn, was aus dem Thema geworden ist, seit ihr dazu gesprochen habt? Ist da was passiert?

[Claudia Schütze]
Ja, ist eine gute Frage. Ich habe tatsächlich auch noch mal bei uns im Kollegenkreis ein bisschen rumgefragt dazu. Und was so der einhellige Tenor war, war, dass das Thema offensichtlich wirklich auf großes Interesse stößt.

Also es gibt viele Menschen, die hellhörig werden, wenn man eben diese Thematik des Performance Supports oder vielleicht auch Schrägstrich Lernen eben für Menschen ohne Arbeitsplatz, Rechnerarbeitsplatz oder Rechnerlerninsel oder was auch immer zur Sprache bringt. Allerdings ist die technische Ausstattung tatsächlich im Moment manchmal ein Faktor, der die Lust, das voranzutreiben, im Moment noch schmälert, um das mal so zu sagen. Also vermutlich muss mit der Ausstattung der Mitarbeitenden, die wir da im Auge haben, tatsächlich mit der technischen Ausstattung doch ein paar Sprünge nach vorne gehen, bevor das wirklich im großen Maßstab zum Einsatz kommen kann.

[Susanne Dube]
Also tatsächlich meinst du damit, dass sie Smartphones brauchen, auf denen sie laufen können und sie müssen sie auch mitnehmen dürfen, ne?

[Claudia Schütze]
Ja, also ich würde es vielleicht nicht so konkret machen, sondern lieber mobile Endgeräte dazu sagen. Also das können auch Tablets sein oder eben auch ganz besondere mobile Datenerfassungsgeräte zum Beispiel. Ja, aber es nützt das Gerät, dass das Gerät zu haben ist, sozusagen das eine.

Und das andere ist, es eben auch bei sich führen zu dürfen und es benutzen zu dürfen. Und das ist, glaube ich, das, was im Moment einfach noch ein limitierender Faktor ist.

[Susanne Dube]
Das ist schon spannend zu sehen, wie so manche Themen sich verändern oder sich anders entwickeln, einfach weil Rahmenbedingungen sich geändert haben oder einfach noch nicht so weit sind zum Teil. Das ist ja an vielen, vielen Stellen begegnet einem das immer wieder. Und ich schlag mal jetzt einen Bogen zum nächsten Podcast, denn wir haben ja noch eine ganze Menge vor uns.

Denn auch wir hatten ja so ein paar Rahmenbedingungen, die tatsächlich uns in unserer Podcast-Auswahl, ob wir es nun wollten oder nicht, tatsächlich beeinflusst haben. Und wenn ich jetzt mir den Februar und März angucke und mich daran zurückerinnere, dann war das die Zeit, als wir wollten nicht politisch werden, aber es ist halt ein Thema gewesen, was uns lange begleitet hat, als diese zwei Jahre Lockdowns und Pandemie-Maßnahmen und eben Covid-Maßnahmen so langsam gelockert wurden tatsächlich und die Menschen wieder mehr rausgegangen sind und irgendwie gleichzeitig man gespürt hat, das Soziale muss wieder mehr in den Vordergrund treten und das Miteinander muss wieder mehr in den Vordergrund treten.

Und genau das waren ja unsere Themen, oder? Absolut.

[Claudia Schütze]
Also du hast ganz recht den roten Teppich eben ganz schön ausgerollt. Wir haben tatsächlich in Episode 15 im März über Social Learning gesprochen und zwar erst mal wir beide miteinander. Und es gab für mich tatsächlich noch einen ganz anderen Trigger, obwohl alles, was du gesagt hast, für mich genauso gültig ist.

Ich glaube auch, dass wir alle hungrig waren nach dem Miteinander wieder, egal ob es jetzt virtuell war. Zu dem Zeitpunkt war es, glaube ich, eher noch virtuell. Aber das Miteinander, ja.

Aber für mich war der Trigger, ich hatte einen Lernzirkel angefangen und ich wollte nämlich sozial lernen in einem Lernzirkel. Und zwar mein Jahresthema Storytelling. So und damit war natürlich Social Learning irgendwie total in meinen Fokus gerückt.

Nicht nur, weil es mich sowieso interessiert, sondern weil ich auch plötzlich am eigenen, am Leib des Versuchskaninchen sozusagen auch war für das, was ich da die nächsten zwölf Wochen beginnend Ende Februar erleben durfte. Warum haben wir nicht über Storytelling geredet? Naja, weil es mein Lernthema war, Susanne.

Und weil es eben erst Ende Februar begonnen hat und eigentlich eine Lernreise für das ganze Jahr werden sollte. Aber wie du weißt und unsere Zuhörerinnen und Zuhörer eben auch wissen, es gab noch keine Episode zum Thema Storytelling. Das heißt, irgendwas auf dem Weg war noch nicht so glatt und so smooth, sodass es am Ende vielleicht auch zu einer Podcast-Episode geführt hat.

[Susanne Dube]
Aber glatt und smooth finde ich in dem Moment auch einen ziemlich spannenden Ausdruck. Denn tatsächlich war es ja auch so, wir hatten unseren Podcast draußen und dann ist tatsächlich eine Podcast-Diskussion entstanden. Ja, du hast recht.

Ich erinnere mich.

[Claudia Schütze]
Du hast recht. Ja, genau. Johannes hat sich angetriggert gefühlt von uns.

Okay, was war passiert? Erzähl, hol unsere Leute, unsere Zuhörerinnen und Zuhörer gerne ab.

[Susanne Dube]
Johannes hat unseren Podcast gehört und einige Stellen, einige Aussagen, die wir getroffen haben, waren ihm, damals glaube ich, korrigiere mich, wenn ich falsch liege, einfach zu beliebig. Und er war halt der Meinung, wir lernen ja immer so ein bisschen sozial. Warum reden wir noch mal darüber und wollen das künstlich einfügen?

Und wir haben dann einfach gesagt, ja, dann rede mit uns darüber. Ich glaube, so war es ungefähr.

[Claudia Schütze]
Und du hast dann nochmal mit ihm geredet. Genau, so war es. Und ich glaube, wir haben eine gute Vorlage geliefert.

Aber Johannes' Punkt war eben der, warum wir das jetzt quasi so sehr institutionalisieren müssen, sozusagen dieses soziale Lernen. Weil eben nach seinem Verständnis Lernen sowieso immer schon sozial war und immer schon so stattgefunden hat und auch im Organisationskontext so. Und darüber, da haben wir uns ein bisschen abgearbeitet, sozusagen an der Basis unserer, Susanne, deiner und meiner Episode Nummer 15.

Und dann haben wir in Episode 16 quasi einfach ein Podcast zum Podcast gemacht oder eine Episode zu Episode ist jetzt richtiger formuliert. Und haben genau mit Johannes Stakel über seine Ideen von sozialem Lernen in Episode 16 gesprochen.

[Susanne Dube]
Genau, ja, so war das. Und dann hatten wir das Thema soziales Lernen aber auch ganz schön durchdiskutiert, glaube ich.

[Claudia Schütze]
Fertig ist es noch lange nicht, wenn du mich fragst, Susanne, aber für den Moment war es erst mal fertig.

[Susanne Dube]
Ach, ich glaube, auch für Johannes ist es noch nicht fertig, denn ich meine, dass er letztens erst erwähnt hat, spätestens seit er im Mast oder im Fieber ist, dazu kommen wir dann gleich noch. Denkt er ja auch wieder verstärkt über das Lernen in sozialen Netzwerken nach. Also von daher, es kommt sicherlich auch mal wieder aufs Tableau.

Aber es lohnt sich ja auch noch, die alten Folgen anzuhören, die uns interessiert und dann mit uns in Diskussion zu gehen. Unbedingt.

[Claudia Schütze]
Also herzliche Einladung an der Stelle an euch alle da draußen. Diskutiert gern mit uns zu dem, was wir dieses Jahr oder auch letztes Jahr in unseren Episoden thematisiert haben. Und wir freuen uns sehr darüber.

[Susanne Dube]
Ganz genau. Und dann war es schon April, Ostern war um die Ecke.

[Claudia Schütze]
Ja, was war im April?

[Susanne Dube]
Ja, da war ja auch tatsächlich dieses Gefühl, wir haben viel, viel über soziale Themen gesprochen oder soziales Lernen gesprochen gehabt. Und ich hatte dann das Gefühl, Mensch, es gibt noch einige Kollegen bei uns im Unternehmen, die sich mit einem ganz anderen Thema beschäftigen, was gar nicht so dicht dran ist an diesem sozialen Lernen, sondern ein bisschen weiter weg. Die erstellen nämlich immer noch Web-Based Trainings.

Und irgendwie hatte ich da das Gefühl, die Pandemie hat wohl dafür gesorgt, dass die so ein bisschen totgesagt wurden. Und deswegen habe ich mir wieder den Kollegen geholt, mit dem ich am schönsten auch mal so ein paar spitzfindige Themen rausnehme, wo man so ein bisschen frech vielleicht werden. Und das ist Axel gewesen.

Und wir haben tatsächlich über WBTs gesprochen und totgesagte Leben länger. Das war unser Thema.

[Claudia Schütze]
Und was war euer Resümee? Lass uns mal ein bisschen spoilern für diejenigen, die es noch nicht gehört haben.

[Susanne Dube]
Naja, also tatsächlich ist es ja so, dass Web-Based Training immer noch eine Relevanz haben, aber sie verändern sich eben. Sie verändern sich eben auch mit der Lernwelt, die sich ringsum entwickelt. Das heißt, WBTs heute und wie wir sie entwickeln, sind nicht mehr das, was sie vielleicht noch vor zehn Jahren gewesen sind.

Das heißt, zum Teil sind da kürzere Formate. Das ist dann später eigentlich im direkt folgenden Podcast mit Lisa auch rausgekommen. Da haben wir dann das Rapid Learning, was als schnellere Formate kommt.

Und wir haben aber eben auch noch die ganz klassischen Web-Based Trainings, die angefragt werden für besonders wertige Themen zum Beispiel. Und da gibt es ganz viele Richtungen, in die man da denken kann. Also es lohnt sich tatsächlich dort auch ein bisschen reinzuhören.

Und ich habe vor kurzem Axel auch nochmal gefragt, ob sich das Thema noch mehr entwickelt hat. Und tatsächlich werden ja tatsächlich noch E-Learning-Produktionen angefragt. Also die leben immer noch.

Und sicher aus gutem Grund, Susanne.

[Claudia Schütze]
Natürlich.

[Susanne Dube]
Ja, und es gibt ganz, ganz spannende Entwicklungen in dem Bereich. Denn gerade wenn man so an KI denkt, also künstliche Intelligenz, da wird es immer einfacher, wirklich auch schnellen Content zu entwickeln und verschiedenen Ebenen auch die Produktionsprozesse zu unterstützen. Von daher passt das, glaube ich, ganz, ganz gut.

Und ja, das ist etwas, was ich auch gemerkt habe, so im Laufe des Jahres, dass eben nicht nur die rein klassischen WBTs, wie wir sie vor zehn Jahren hatten, mit ich klicke von einer Seite auf die nächste, sondern tatsächlich auch eher Videocontents oder ähnliches, die ja auch E-Learning darstellen, dass die eben da auch immer wichtiger werden. Und das hat sich in diesem Jahr auch nochmal bestätigt. Als wie gesagt, insbesondere auch mit Lisa, die auch immer noch fleißig ihre Contents in dem Projekt gemeinsam mit mir produziert, was ich total spannend finde.

[Claudia Schütze]
Und euer Fokus war eben aber tatsächlich das, was du eben ja schon kurz angerissen hast. Wie schaffe ich es eigentlich, unter hohem Zeitdruck und Anforderungen von Inhalten, von Content in kurzer Zeit für neue Themen oder für veränderte Themen eben auch Lernangebote zur Verfügung zu stellen oder Unterstützungsangebote zu erstellen? Und da habt ihr eben einfach aus der, ich sag jetzt mal Not, obwohl das natürlich nicht das richtige Wort ist, aber aus der Notwendigkeit heraus eben der Schnelligkeit für euch Ansätze entwickelt und darüber sprecht ihr in Episode 18 in Schnell, schneller, Rapid Learning.

[Susanne Dube]
Genau, und Schnell, schneller, Rapid Learning, das war uns damals wichtig, bedeutet nicht, dass das Lernen schneller geht, sondern da geht es wirklich um die Produktion.

[Claudia Schütze]
Gut, dass du es nochmal sagst. Als ich die Episode zum ersten Mal gehört hatte, da war ich am Anfang, da habe ich ganz schön mit mir selber gekämpft, ob ich den Titel so richtig gut finde, weil Rapid Learning wäre toll, wenn wir das alle könnten. Und ich bin ja immer noch dabei zu denken, dass ich mal so einen Schnelllesekurs beispielsweise machen sollte, damit ich endlich mal schaffe, diese vielen tollen Fachbücher auch mal dann mitzulesen, wenn alle die lesen, oder Sachbücher ist vielleicht auch noch richtiger, wenn alle die lesen und nicht erst immer ein halbes Jahr oder ein Jahr oder zwei Jahre später, aber wenn man das erwerben könnte, diese Fähigkeit schnell zu lernen, da bin ich sofort dabei, Susanne.

[Susanne Dube]
Ja, ich auch, also wir melden uns an, wenn jemand einen Kurs hat, bitte uns Bescheid geben, wir sind dabei.

[Claudia Schütze]
Okay, gut, also ein bisschen mit Humor jetzt auf das Thema oder zumindest auf den Titel der Episode geschaut. Aber das waren sozusagen jetzt zwei Themen im April und im Mai ging es dann, oder vielleicht auch erst im Juni. Womit ging es weiter, Susanne, was war unsere nächste Episode, die wir veröffentlicht haben?

[Susanne Dube]
Ja, genau, also die nächste Episode war ja tatsächlich eine von dir. Ich hatte so das Gefühl, dass wir dann so ein bisschen die Nase voll hatten vom Einweglernen. Also so war das Gefühl, das ist ja immer so, wir reden über unsere Folgen, Mensch, was würde denn passen als nächstes.

Und dann war es so, man hatte auch ja zu der Zeit das Gefühl, es passiert wahnsinnig viel in den sozialen Netzwerken, es hat sich so herauskristallisiert, wie LinkedIn funktioniert. Also dort sind viele, viele Menschen aktiv geworden. Andere waren damals immer noch auf Twitter, haben sich von den Elon-Musk-Gerüchten noch nicht aus der Bahn werfen lassen.

Und man hatte aber das Gefühl, dass was mit dem Sprech passiert, also mit der Art zu reden in den sozialen Netzwerken. Und ich glaube, das war vielleicht so ein Ding, was dich angetriggert hat. Das wäre so meine Deutung, aber sag mir mal, wie kamst du dazu, tatsächlich mit Florian sprechen zu wollen?

[Claudia Schütze]
Also tatsächlich, ich glaube, du hast jetzt einen super tollen Zusammenhang konstruiert, den es gar nicht gab. Ich könnte das jetzt so verkaufen. Aber in der Tat war das ein Teil darin.

Ja, stimmt, da hast du recht. Es hatte was mit LinkedIn zu tun und das hatte was damit zu tun, dass wir, also du, ich und viele andere unserer KollegInnen, ja keine ausgebildeten, weder Journalisten noch Kommunikatoren, noch frag mich was sind, sondern dass wir eben unsere Kernkompetenzen in Bereichen haben, die davon ein Stück weit weg sind. Aber immer öfter ist es halt so, dass wir unsere Themen, also unsere Fachthemen oder unsere Verantwortlichkeiten, also ich mal beispielsweise für unseren Fridays for Learning zum Beispiel oder wir beide für unseren Podcast, dass wir immer öfter darüber reden in den sozialen Medien.

Also zum Beispiel in LinkedIn. Und natürlich tun wir das auch intern, also nicht nur nach außen, intern genauso. Und ich merke halt oder merkte halt, dass damit dieses Thema der guten Kommunikation für mich nochmal so richtig aufs Trapez gekommen ist.

Und ich habe mich damit vor vielen Jahren schon mal ziemlich intensiv beschäftigt. Also wie gesagt, studiert habe ich sowas nicht, aber mich hat das Thema der passenden, adäquaten, guten Sprache immer beschäftigt. Und was lag näher, als jemanden zu finden, der sich von Berufswegen damit quasi ein bisschen mehr beschäftigt.

Und damit habe ich Florian Simones gewinnen können, unseren Kollegen aus dem Marketing, der natürlich aus seiner Marketingbrille heraus sich mit Sprache beschäftigen muss und dabei auch ganz schnell entlarven kann, was ist so typischer Beratersprech und wie machen wir wirklich gute Kommunikation, sowohl wenn es eben in schriftlicher Außenkommunikation oder Innenkommunikation geht, als eben vielleicht auch in der Kommunikation miteinander. Und weil mich das Thema so wahnsinnig interessierte, habe ich gedacht, dann muss es dazu eine Podcast-Episode geben. Nummer 19 war es übrigens.

[Susanne Dube]
Genau, war eine sehr schöne Folge, wie ich finde, und ist auch immer ein sehr, sehr spannendes Thema, was wir da haben.

[Claudia Schütze]
So, Susanne, wie ging es weiter? Also wir haben jetzt mit der Kommunikation und Sprache hatten wir so ein bisschen so einen kleinen Blick in andere Themen geworfen, aber wir sind so Mitte des Jahres relativ schnell wieder zu unseren Learning Themen zurückgekommen. Genau.

Und in der Episode 20, worüber haben wir da gesprochen?

[Susanne Dube]
Episode 20, da ging es tatsächlich um Mobile Learning und ich weiß gar nicht, das war so um den Anfang Juni rum, ob wir uns da haben triggern lassen vom, wer erinnert sich, was kam da, das 9-Euro-Ticket? Ach, du meinst, weil wir alle so mobil waren plötzlich?

[Claudia Schütze]
Naja, also ich finde es schön konstruiert. Okay, das musst du beantworten, weil das war deine Episode. Ich weiß nicht, ob es dein Trigger war.

[Susanne Dube]
Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass das ganze Thema Mobile sich so verändert hatte in den letzten zwei Jahren und dass es dann wirklich mal Zeit wurde, darüber zu sprechen, was heißt eigentlich Mobile Learning und vielleicht, ja, war es auch so, dass das angetriggert war, weil wieder mehr Kollegen und du ja auch wieder mehr unterwegs gewesen sind. Also da ging ja bei dir dann auch wieder die Reise-Reise ein bisschen los, um tatsächlich zu Präsenzterminen zu fahren. Und ich hatte mir damals den Tobias Kramer und die Constanze Verschuck aus unserem Team eingeladen, weil die eben auch ein großes Interesse daran hatten, Constanze eben direkt aus dem Interesse für Mobile Learning und Tobias Kramer tatsächlich aus seinem Interesse eher für Game-Based Learning und das war ein spannender Podcast mit den beiden, der mir auch viel Spaß gemacht hat.

Und ich habe Tobias letztens gefragt, ob sich für ihn da was verändert hat und ich fand seine Antwort total schön. Dann sag, was war seine Antwort? Er hat seinen Freunden davon erzählt und die haben sich das angehört und er hat gestaunt, wie viele von denen dann tatsächlich gemerkt haben, dass sie auch Mobile lernen.

Und das ist, glaube ich, etwas, was ich schon immer vertreten habe, dass wir seit es Handys gibt, eigentlich alle Mobile lernen.

[Claudia Schütze]
Ja, cool. Ja, super. Da hätte ich ja jetzt auch noch quasi das Beispiel sogar meiner Mutter mit einbringen können, die auch Mobile lernt mit dem Smartphone mit 81 und wo ich einen halben Respekt davor habe.

Das ist wirklich, es gab Zeiten, da haben wir gesagt, dieses Mobile Learning ist auch eine Generationenfrage und und und. Und ich glaube, das sollte jetzt einfach ein kleiner, humorvoller Einwurf sein, dass ich eben glaube, es ist keine Generationenfrage, ob man ein Mobile lernt oder nicht. Genau, schon lange nicht mehr, weil wir einfach auch alle irgendwie, nicht alle, aber viele von uns die Notwendigkeit haben.

Und du hast recht, das 9-Euro-Ticket hat uns alle vielleicht ein bisschen wieder aus dem Homeoffice herausgeführt oder vom Schreibtisch weggeführt und definitiv an den Wochenenden, also zumindest den einen oder die andere von uns. Und für mich waren es echt auch die Reisen, die wieder losgingen, die beruflichen Reisen. Und insofern war mobiles Lernen ein Thema, also ich habe da interessiert zugehört.

Aber für mich war ein ganz anderes Thema plötzlich präsent mit dem, dass ich wieder unterwegs war und mit dem, dass ich wieder auf Dienstreisen unterwegs war, was natürlich auch hieß Trainings in Präsenz, Susanne. Und da haben wir dann gesagt, okay, dazu müssen wir reden. Wir müssen unbedingt reden, nachdem ich von meinem ersten Training zurückkam.

Und wir haben Episode Nummer 21 zusammen gemacht. Zurück in die Zukunft. The New Präsenz.

Das war uns beiden, glaube ich, ein Herzensthema.

[Susanne Dube]
Ja, und es war tatsächlich auch ein Thema, wo man mit zwei Blicken draufschauen konnte. Also das eine war ja deine Erfahrung, die du hattest in dem Moment, wo du wieder im Klassenraum warst und gemerkt hast, wie sich plötzlich alles verändert hat. Im Vergleich eben zur Zeit vor der virtuellen Phase der Pandemie.

Das heißt, da hat sich ja einiges geändert gehabt. Und gleichzeitig haben wir die Chance genutzt, auch mal Kollegen zu fragen. Das erinnere ich mich, denn da hatten wir unser Sommermeeting.

Ach ja, stimmt. Und ich weiß, ich habe alle von der Party weggezahrt, damit sie mir noch kurz ihre Tonschnitzel geben.

[Claudia Schütze]
Du hast recht. Ich erinnere mich. Ja, stimmt.

Und übrigens hat das total großen Spaß gemacht. Und ich fand, wir sagen doch auch immer, Podcasts, wir wollen Menschen da draußen was schenken zum Lernen, unseren KollegInnen was schenken zum Lernen. Aber eigentlich schenken wir ja auch uns was zum Lernen damit.

Und das war eine Episode für mich zumindest, wo wir ja tatsächlich mal das erste Mal mit dem Aufsteckmikrofon losgelaufen sind. In Zeiten, wo wir ja immer so schön zu Hause in unserem Homeoffice gesessen haben und alles so schön digital verteilt aufgenommen haben und rekordet haben. Wo man Steuergeräusche und alles schön minimieren kann.

Aber draußen mit dem Aufsteckmikrofon in der Innenstadt von Leipzig fahren halt nun mal Krankenwagen durch die Gegend und Straßenbahnen in quietschigen Kurven. Und alles das haben wir tatsächlich auch auf unseren Tonschnitzeln mit drauf gehabt. Also ich zumindest auf meinen.

Das war für mich eine extrem spannende Erfahrung, wo für mich tatsächlich auch so ein Lernwunschthema entstanden ist. Susanne, wir müssen in 23 tatsächlich auch mal ausprobieren, wie es ist, mit Menschen im selben Raum, am selben Tisch ein Podcast aufzunehmen. Du meintest, ich soll mich wirklich mit echten Menschen treffen?

Ja, tatsächlich. Und das ist so mein Lernwunschthema für nächstes Jahr, dass wir aus der Digitalität da einmal wirklich einen Schritt wieder ins analoge Umfeld tun und zu gucken, wie es da ist, einen Podcast aufzunehmen. Und der Trigger für mich war tatsächlich die Interviews mit unseren Kollegen oder Interviewschnipsel mit unseren Kollegen.

Aber schön.

[Susanne Dube]
Also ja, ich bin dabei. Also es wird spannend, da einen guten Raum für zu finden.

[Claudia Schütze]
Ja, wir werden schauen, was sich anbietet. Das ist ja auch kein Muss und wir müssen nicht im Januar damit starten. Aber das ist zumindest was, wo ich weiß, dass natürlich ganz, ganz viele Menschen, die vor uns, lange vor uns angefangen haben zu podcasten, super viel Erfahrung mithaben.

Aber wir haben nun mal mitten in der Pandemie angefangen und damit kennen wir dieses Setting halt leider überhaupt noch gar nicht.

[Susanne Dube]
Dafür sind wir gut bei virtuellen Podcasts.

[Claudia Schütze]
Das können wir gut. Gut, also das war sozusagen das, was so ein Abfallprodukt tatsächlich aus dieser Episode 21 war. Zurück in die Zukunft.

Ja, wo wir eben einfach ein bisschen gemerkt haben, es ist nicht so, dass man nach zwei Jahren in die Räume kommt, die wieder aufschließt und einfach da weitermacht, wo wir aufgehört haben. Weil und das vielleicht nochmal ein Inhalt, den ich gerne nochmal hervorheben möchte, Susanne, so ein Gedanken, den wir damals hatten. Die Welt hat sich weitergedreht und die Welt hat sich vor allen Dingen virtuell weitergedreht, zwangsweise in den letzten zwei Jahren.

Und wir haben einfach so viele tolle Methoden und so viel tolles Repertoire für unsere, ich sage jetzt mal bewusst Lernangebote, entwickelt oder weiterentwickelt. Und es wäre einfach schade, wenn wir diese ganze Erfahrung nicht in die von vor zwei Jahren Settings der Präsenzwelt mit integrieren. Und ich glaube, das war damals unser beider Herzens Angelegenheit.

Und in der Zwischenzeit denke ich, sind wir so Schritt für Schritt für Schritt auf dem Weg, da irgendwie eine gute Verknüpfung zu schaffen.

[Susanne Dube]
Ach ja, ich glaube, wir haben mittlerweile so ein breites Wissen, dass wir in tolle künftige Angebote einarbeiten können.

[Claudia Schütze]
Super. So, dann lass uns mal gucken in die Episode 22 im August. Susanne, das war deine.

[Susanne Dube]
Ganz genau. Ich glaube, da hatte das James-Webb-Teleskop seine Fotos schon gemacht, um mal wieder so auf die Welt zu gucken. Genau.

Und der Sommer war heiß und im heißen Sommer vergisst man manchmal viele Sachen. Und ich glaube, das war gut.

[Claudia Schütze]
Da hast du jetzt aber echt einen roten Teppich ausgerollt.

[Susanne Dube]
Genau. Wir haben gesagt, vergesst das Vergessen, ihr Talente und wieder mit Axel und haben uns der Vergessenskurve von Ebbinghaus gewidmet. Tatsächlich ist diese Folge aus einem gewissen Frust entstanden.

Was war euer Frust? Unser Frust war es tatsächlich, dass viele Menschen immer so tun, als wäre Training unnötig, weil ihr Ebbinghaus sagt, wir vergessen sowieso wieder alles. Und das ist etwas, dem wir uns einfach absolut entgegenstellen wollten.

Und wer das auch schon gehört hat, dass Ebbinghaus eben sagt, dass wir in kürzester Zeit 80 Prozent des Wissens verloren haben, dem empfehle ich sehr. Hört euch bitte diese Folge an, Folge 22. Vergesst das Vergessen, ihr Talente.

Wir erklären euch dann, warum das alles nicht stimmt.

[Claudia Schütze]
Gut, dann lassen wir das mal so stehen und haben hoffentlich den einen oder die anderen noch neugierig gemacht. Ganz genau.

[Susanne Dube]
Mal abgesehen davon gibt es mittlerweile auch schon Ideen dazu, wie man das eben anträgern kann, dass man das Vergessen reduziert. Also da gibt es tatsächlich im Sinne von Space Repetition oder anderen Sachen auch verschiedenste Ansätze, die Axel gut weiterverfolgt. Und wer weiß, vielleicht kriegen wir es im nächsten Jahr hin, da auch nochmal einen Podcast zuzumachen.

Ich habe da schon eine Kollegin im Auge, verrate ich aber hier noch nicht.

[Claudia Schütze]
Aber ich würde es total spannend finden, wenn ihr mit dem Thema einfach nochmal ein bisschen weiterarbeiten würdet. Gut, dann gab es die Folge Nummer 23 und da ging es, das war meine tatsächlich, und da ging es um Verwaltung digital, Lernen digital. Was tut sich auf dem Amt?

Also das war eine Episode, da muss ich mich echt ein bisschen einarbeiten. Da habe ich nämlich mit unserem sehr geschätzten Kollegen Thomas Jänek eine Episode eingesprochen, wo es um Lernen in der öffentlichen Verwaltung gehen sollte. So, und jetzt muss man als der Fragende in einem Podcast nicht unbedingt so viel Ahnung vom Fachthema haben, aber das befriedigt mich nicht wirklich.

Das heißt, ich habe mich da vorher ganz schön reingekniet und habe wirklich versucht, mich mit dieser Branche auseinanderzusetzen und so gut es halt ging. Und habe aber für mich so viel gelernt zu diesem Thema und war überrascht, dass es tatsächlich ganz viele Ansätze in der Zwischenzeit eben von tatsächlich auch so etwas wie agiler Verwaltung oder agilen Arbeitsweisen in der Verwaltung gibt. Uns ging es um Lernen dabei mit Thomas.

Und ja, und da haben wir sozusagen unsere Konzepte, unsere Ideen, wie wir glauben, dass man eben Lernen in der öffentlichen Verwaltung gut und erfolgversprechend unterstützen kann, mit den uns zur Verfügung stehenden Tools, also digital und ja vor allen Dingen digitalisiertes Lernen und einfach auch eine Unterstützung für die Lernenden anbieten zu können. Darüber haben wir uns halt unterhalten, über verschiedene Schulungsformate und das war so ein bisschen der Inhalt dieses Podcastes. Und was mich im Nachgang sehr gefreut hat, war Nummer eins, dass ich das Gefühl hatte, dass ich echt richtig viel dazu gelernt hatte mit dieser Episode und dass wir tatsächlich auch aus der Branche sehr gutes Feedback bekamen.

Und ich finde, das ist tatsächlich, ja, da habe ich mich wirklich drüber gefreut, weil zum Beispiel, ich glaube, das darf ich an der Stelle jetzt einfach auch zitieren auf LinkedIn. Jemand, der unseren Podcast weiterempfohlen hat als tollen und differenzierten Podcast über Lernen in der Verwaltung, der Leiter der Digital Academy, Sebastian Gradinger, war derjenige, der das sozusagen weitergegeben hat. Und ich finde, das ist ein Feedback, was, glaube ich, schon sehr uns motiviert hat, Susanne.

Das war... Das fand ich super.

[Susanne Dube]
Also ich war da auf euch. Ich habe es ja nicht gemacht, aber ich war richtig stolz auf euch, weil ihr tatsächlich dieses Thema auch so wunderbar erklärt habt. Also ich fand das wirklich schön.

Und er hat ja auch recht gehabt, dass dieser Blick wirklich, ja, umfassend aus Learning sich dann tatsächlich schon war. Und das fand ich, obwohl ich auch nicht so im Thema öffentliche Verwaltung drinstecke, aber trotzdem einen sehr, sehr spannenden Podcast und da kriegt man richtig Lust drauf.

[Claudia Schütze]
Ja, ehrlich gesagt, so ging es mir tatsächlich auch. Und ich habe im Nachgang auch angefangen, mich ein bisschen in dem Bereich zu vernetzen, weil ich das einfach interessant finde, da ein bisschen am Ball zu bleiben. Und ich habe natürlich Thomas jetzt auch nochmal gefragt, ob denn der Podcast vielleicht auch irgendwas bewirkt hat, etwas, was er beobachtet.

So ist es ja ein halbes Jahr, fast ein halbes Jahr her. Und er sagte zumindest, dass es deutlich mehr, also beobachtbar ist, dass es deutlich mehr Ausschreibungen gibt zu den Themen Lernen, vielleicht auch digitalisiertes Lernen, Arbeitsplatzunterstützung in der öffentlichen Verwaltung. Also das ist vielleicht erst mal auch ein sehr, ja, wie soll ich sagen, mutmachendes Signal sozusagen.

Und dass wir halt auch mit unseren Referenzen als Gesprächspartner sehr gerne willkommen sind.

[Susanne Dube]
Ach, schön. Ja, Mensch, wenn man so ein Feedback bekommt und dann sich auch so in der Arbeit bestätigt fühlt, ist das dann vielleicht auch der Grund, warum wir unsere Grundsätze nochmal so öffentlich machen würden? Denn ich habe mich schon gefragt, was hat euch eigentlich dazu gebracht, mal so zwölf Folgen einfach in einem Monat zu posten?

[Claudia Schütze]
Ich hatte Langeweile. Nein, Susanne, ich hatte genau das Gegenteil davon. Also was hat uns bewogen?

Ich glaube, es war das Thema tatsächlich. Also wir haben gestartet im August, Ende August. Wer ist wir, sagt erst mal, wer ist wir.

Ja, du hast natürlich recht. Johannes Starke und ich, wir haben uns unser tts Corporate Learning Manifest vorgenommen und haben uns in diesem Manifest, was aus zwölf Promissen besteht, sozusagen durchgearbeitet und haben Promisse für Promisse für Promisse unsere Gedanken geteilt. Also jetzt vielleicht maßgeblich eher Johannes und ich haben versucht, das ein bisschen zu begleiten, zu rahmen und zu ergänzen.

Und ja, und so gab es eben tatsächlich plötzlich zwölf kleine Episoden, die wir uns entschieden haben, weil wir sie einfach nicht zu lang werden lassen wollten, in einer kleinen Miniserie zu veröffentlichen. Also gab es drei Wochen lang für alle, die sich gewundert haben, aber trotzdem nicht jeden Tag anbeigeblieben sind, tatsächlich drei Wochen lang, vom Montag bis Donnerstag eine Episode, eine Prämisse aus unserem Corporate Learning Manifest. Und auch da gab es irgendwie ein ganz schön tolles Feedback, glaube ich.

Erstens war es Johannes ein Herzensthema, das mit der Welt zu teilen, weil es dokumentiert, wie wir unsere Arbeit verstehen und wie wir unsere Arbeit gemeinsam mit unseren Kundinnen auf den Projekten machen wollen. Und ich muss jetzt, ja, ich glaube, es war eine Fachhochschule tatsächlich, die hier Nachfragen an Johannes aus dem Bereich Personalentwicklung gestellt haben, weil sie eben dieses Manifest gerne als Inspiration für die Erarbeitung eines eigenen fachhochschulinternen Weiterbildungskonzeptes nutzen wollten. Und das ist natürlich ein ebenso tolles Feedback.

[Susanne Dube]
Das stimmt. Das ist eigentlich das beste Feedback, was man haben kann nach so einem Podcast, wenn sich Menschen zurückmelden, weil sie auf Basis dessen, was sie gehört haben, mit einem in Kontakt kommen können. Absolut.

[Claudia Schütze]
Aber ein Learning gab es auch, Susanne. Ein bisschen was wollen wir ja auch darüber reden. Also diese Miniserie war ein neues Format, was wir sozusagen ausprobiert haben.

Manchmal probieren wir Neues. Genau. Wir probieren manchmal Neues.

Mit den Interviews war ja auch schon, diese Live-Interviews sozusagen, war auch schon was Neues dieses Jahr. Was haben wir gelernt daraus? Dass man den Aufwand der Produktion tatsächlich auch bei kurzen Episoden nicht unterschätzen darf.

Das war, glaube ich, so ein bisschen Mind-Learning. Das ist gut, dass wir das hatten. Ich denke mir, das werden wir irgendwann auch wieder tun.

Aber wir haben jetzt, glaube ich, einfach eine sehr viel bessere Idee davon bekommen, dass der Produktionsaufwand mindestens genauso hoch ist wie bei einer normalen, langen Episode.

[Susanne Dube]
Nichts gespart. Und danach kamen...

[Claudia Schütze]
Aber wie ging es weiter, Susanne? Wie ging es weiter? Jetzt haben wir genug über unser Manifest gesprochen.

Wie ging es weiter?

[Susanne Dube]
Ja, genau. Aber danach kam ja dann auch wieder eine ganz, ganz normale Episode. Das heißt normal, wir haben über das bisschen Hollywood-Lernen gesprochen.

[Claudia Schütze]
Das klingt jetzt nicht so normal für mich.

[Susanne Dube]
Ich könnte jetzt die Kino-Charts runterleiern, aber das mache ich nicht. Kann jeder selber gucken. Da gibt es tolle Listen im Internet.

Kann man alles schauen. Nein, da habe ich mit dem Philipp Hausenblas darüber gesprochen, wie man eigentlich gute Trainingsvideos machen kann. Und der hat da so ein wunderbares, wirklich Hollywood-likes Videobeispiel aufgefahren und mir davon berichtet.

Das war total spannend. Und das hat tatsächlich auch einen Hörer von uns inspiriert, der tatsächlich inspiriert war. Nicht nur von Philipps Podcast, sondern du erinnerst dich, ich hatte gesagt, irgendwann im April habe ich mit Lisa gesprochen über Rapid Learning.

Ein bisschen ging es da ja auch um Lernvideos. Und ich fand das total schön. Und ich weiß Philipp auch, dass wir da einen Austausch mit einem Kunden wirklich gestartet haben, wo es nur darum ging, wie man Videos macht.

Und das war so Fachsimpelei unter Profis. Und ich durfte mit lauschen. Das war total schön.

Es hat Spaß gemacht und soll auch noch mal einen Folgetermin geben. Ich habe ihn noch nicht rausgeschickt, aber er wird kommen. Auf jeden Fall.

[Claudia Schütze]
Ja, das ist doch toll. Super. Na, vielleicht ist das Futter für eine nächste Podcast-Episode.

Wir können ja mal gucken. Wir schauen mal. Genau.

Aber Hollywood kann man jetzt eigentlich kaum noch toppen, so sagen wir mal. Doch, kann man. Okay, gut.

Dann sind wir gespannt, was da kommt. Also, dann sind wir, glaube ich, fast schon im Oktober angekommen. Richtig?

Dann gab es Episode Nummer 26, ein vielversprechender Titel. Worum ging es? Genau.

[Susanne Dube]
Wir haben Lernen in den Blender gesteckt. Ich habe gedacht, es gibt bei uns im Unternehmen gab es eine lange Zeit so zwei Fronten. Es gab so diejenigen, die sich für User Adoption interessiert haben und für die User Adoption, also das Begleiten von Software Rollouts direkt von Anfang an, wo das wirklich das Nonplusultra war und altes Training, Altbacken und überhaupt nicht wertvoll war.

Und dann gab es die Kollegen mit der großen SAP Rollout-Erfahrung. Und die hatten auch tolle Ansätze und wir haben sie so die klassischen Ansätze genannt, wo es tatsächlich auch darum geht, riesige Themen zu fassen und für Menschen lernbar zu machen. Denn SAP Rollouts sind ja klassischerweise sehr große Rollouts.

Und ich habe zwei so Menschen zusammengepackt und hatte gedacht, hurra, und jetzt haben wir eine richtige Diskussion im Podcast. Ich habe nur einen Fehler gemacht, einen kleinen Fehler.

[Claudia Schütze]
Ich habe sie im Vorgespräch schon zusammengepackt. Okay, also das war dein Learning sozusagen. Mach ich nicht mehr.

[Susanne Dube]
Für dieses Jahr? Ja.

[Claudia Schütze]
Okay, oder eins deiner Learnings für dieses Jahr, das verstehe ich. Ach, das heißt, der Sprengstoff war raus.

[Susanne Dube]
Ja, also es war trotzdem ein sehr, sehr spannendes Gespräch und man hat mal gesehen, wie diese beiden Ansätze sich plötzlich gegenseitig befruchten können. Also das fand ich total spannend. Klaus hat das auch gesagt, also Klaus Kreft und Lisa Müller Gebühr hatte ich da zusammengeholt und Klaus hat selber gesagt, dass er sich da angetriggert gefühlt hat, dass dieses Lernen oder dieses drüber reden über das Thema mit jemand anderem aus quasi der anderen Denkwelt, sage ich mal, wirklich seine Gedanken angetriggert hat und nochmal neue Gedanken für beide.

Und das hat man auch gemerkt, wirklich. Und auch Lisa hat gesagt, Mensch, seitdem habe ich so viele Fragen bekommen von anderen, die noch mehr über das Thema wissen wollen und es gab mehr Diskussionen dazu. Also es ist wirklich wertvoll, Menschen aus verschiedenen Denkrichtungen mal zusammenzubringen.

Das fand ich wirklich schön.

[Claudia Schütze]
Okay, klingt super spannend und es sind ja nicht nur Denkrichtungen, Susanne, sondern es sind ja am Ende sehr praktische Projekte, die daraus sozusagen resultieren. Also diese klassischen großen, beispielsweise SAP-Trainingsprojekte und eher kleinere Projekte, in denen Software-Einführung ein Thema sein kann, aber auch sonst einfach Veränderung, Transformation ein Thema sein kann und wie man sozusagen die Methodiken, die wir in dem einen und in dem anderen Kontext verwenden, sozusagen befruchtend miteinander kombinieren kann und wo aber vielleicht auch Grenzen dafür sind.

Und dafür, glaube ich, habt ihr echt einen super Gedankenaustausch gestartet damit.

[Susanne Dube]
Genau, und der hat auch wirklich, wirklich Spaß gemacht und dann waren wir eigentlich schon im Herbst. Okay, dann lasst uns teilhaben, was war im Herbst, Susanne? Ja, was war im Herbst?

Da ging was ganz, ganz Großes durch die Presse und ich bin mir nicht sicher, ob es dich und Florian schon angetriggert hat, aber Johannes und mich auf jeden Fall, denn im Oktober, wer erinnert sich, hat Elon Musk Twitter gekauft und was dann losging auf Twitter, also wer nicht bei Twitter ist, der hat es nicht gemerkt, ich war damals bei Twitter unterwegs, bin auch eine von denen, die sagt, ich gucke mir das auch noch ein bisschen an, es gibt andere, die haben eben Twitter jetzt komplett den Rücken gekehrt, weil sie eben Elon Musk nicht wohlgesunden sind, weil sie seine Art und Weise, mit Mitarbeitenden umzugehen oder Themen zu treiben, überhaupt nicht mögen. Ich kann das auch nachvollziehen, bin deswegen in zwei Welten unterwegs, Mastodon und Twitter und das war tatsächlich etwas, das war wie so ein kleines Beben, was man durch die Lernexpertenwelt, zumindest so meine Bubble, sage ich jetzt mal, da hat gehen sehen.

Aber bevor ich mit Johannes dazu sprechen konnte, warst du ja auch schon mal mit Florian unterwegs und zwar auf einem ganz anderen Netzwerk, nämlich auf LinkedIn. Absolut.

[Claudia Schütze]
Also ich meine, ihr habt eine lange Anlaufphase gebraucht, dann zum Jahresende tatsächlich alles, was euch, was du schon so schön eben eingeführt hast, angetriggert hat, in eine Episode gegossen habt, tatsächlich gab es dazwischen noch eine Episode mit Florian Simonis und mir nochmal und wir haben über das Businessnetzwerk LinkedIn gesprochen, weil, also du hast ja irgendwie gemerkt, es treibt mich dieses Jahr um, dieses Kommunizieren, dieses ein bisschen vermarkten, obwohl es nicht eigentlich meine Aufgabe ist, wie mache ich das mit der Sprache, wie nutze ich die Foren, die wir dafür haben, du hast zwei mögliche jetzt erwähnt und ich bin aber eben eher in LinkedIn unterwegs und ich weiß, dass LinkedIn auch bei vielen ganz, ganz, ganz unbeliebt ist in der Zwischenzeit oder unbeliebter wird und ich kann mich dem aber irgendwie noch gar nicht anschließen, weil ich finde, für mich bietet LinkedIn immer noch richtig tolle Lernmöglichkeiten und tatsächlich, und jetzt mache ich mal vielleicht einen Bogen zu, den wir am Anfang aufgemacht haben, mit meinem Lerntürkel zum Thema Storytelling, Susanne, das habe ich zwar so schön in den Raum geworfen und mache jetzt mal einen kleinen Einschub, der jetzt gar nichts mit der Episode zu tun hat, aber ich komme zurück und was ich sagen möchte ist, ja, Lernzirkel ist ja ein Social Learning Format, was ich unbedingt promote und was ich wirklich sehr, sehr wertvoll, sinnstiftend finde und, und, und, da kann man jetzt noch viele Attribute drauf tun, muss aber ehrlicherweise sagen, mein Lernzirkel muss ich für gescheitert erklären.

So, und jetzt muss man, kann man sich fragen, warum und vielleicht das so ganz kurzer Gedanke, ich glaube, wenn man Fachinhalte lernen möchte, braucht es eine große Disziplin von Menschen, die vielleicht trotzdem einer, oder trotz einer gemeinsamen großen Überschrift, trotzdem sehr unterschiedliche individuelle Lernziele im Thema haben und wenn man dann keine kuratierten Inhalte hat, die man sozusagen abarbeiten kann, Woche für Woche für Woche, sondern die erst aus der Runde gefunden werden und manchen besser passen und anderen weniger passen, ich glaube, das war eine Thematik, warum unsere Disziplin immer schlechter wurde und warum es für mich tatsächlich auch nichts gebracht hat. So, aber es hat gebracht, mich mit der Thematik der Lernzirkel noch mal sehr intensiv auseinanderzusetzen und ich würde sagen, da verrate ich jetzt nicht zu viel, wenn ich das einfach mal so in die Aussicht stelle, dass wir da zunächst das Jahr garantiert eine Episode machen werden und jetzt sozusagen mein Gedanke, warum zum Beispiel LinkedIn und warum ist LinkedIn für mich so ein präferiertes Lerntool und warum ist es mir so wichtig, dort eben auf eine Art und Weise zu agieren oder noch viel besser zu agieren, um das wirklich auch gut für mich nutzen zu können, weil ich nämlich tatsächlich Anfang des Jahres anfing, ein bisschen an meinem Netzwerk Leute aufzunehmen, also anzufragen, zu integrieren oder Menschen zu folgen, die sich sehr viel mit dem Thema Storytelling, Storylistening auseinandersetzen. Also eine Thematik, in der ich vielleicht, muss man schon sagen, ja eigentlich fachfremd bin, aber ich habe so viel Inspiration tatsächlich aus diesen Menschen, die ich dort auf LinkedIn habe, denen ich dort folge, sodass das eben wirklich für mich als Lernmedium sehr gut immer noch funktioniert.

So und deshalb war natürlich mein Wunsch, mich mit diesem Businessportal LinkedIn zu beschäftigen, sehr groß. Und wir haben eben herausgefunden in einem kleinen Gespräch mit Florian zufälligerweise am Rande, dass wir intern in einem Unternehmensbereich diese Coachings zum Thema Business Netzwerk LinkedIn anbieten und dass Florian damit der Initiator und auch der, ja wie sagt man, Auslieferende sozusagen ist. Und das war uns Stoff genug, um einfach darüber eine Episode zu machen.

[Susanne Dube]
Ja, ich finde es auch immer spannend und tatsächlich glaube ich, dass es wie so oft in der Welt auch so ist. Es gibt nicht die eine Wahrheit und es gibt nicht das eine soziale Netzwerk, was perfekt ist, denn jedes hat so seinen Zweck und der eine fühlt sich hier wohl, der andere da, der nächste ist überall unterwegs, weil er eben die Zwecke unterschiedlich für sich definiert. Und von daher finde ich es total schön, eben auch Episoden über LinkedIn zu hören, weil das eben gerade im Unternehmenskontext eben doch auch noch wichtig ist, dort unterwegs zu sein.

Und ich glaube, bei jeder Episode, die wir so über soziale Netzwerke machen, auch wenn sie manchmal sehr spezifisch sind, es ist doch so, dass wir einfach auch viel über soziales Lernen beziehungsweise über das Lernen in sozialen Netzwerken reden und darüber, die sozialen Netzwerke kennenzulernen, reden.

[Claudia Schütze]
Absolut. Und was war deine letzte ganz heiße Entdeckung dazu?

[Susanne Dube]
Ich habe jetzt langsam das Fediverse verstanden und ich verstehe ganz langsam die Idee von Johannes, warum er das so toll findet. Tatsächlich, denn ja, die letzte Folge, Folge 28, hieß ja Mastodon, Fediverse und das Lernen in sozialen Netzwerken. Und tatsächlich war das eine Kampfansage gegen Twitter von Johannes, glaube ich, und vielleicht auch ein bisschen gegen LinkedIn.

Ich weiß es nicht. Aber es ist eine sehr, sehr spannende Folge, weil sie ein neues Universum, Fediverse und Universum sind ja nicht so weit voneinander weg, also ein neues Universum aufmachen, die eine Alternative bieten eben zu den Facebooks, Twitters, Instagrams und so weiter. Und wir haben in diesem Zusammenhang aber eben darüber gesprochen, was ist vielleicht die Schwierigkeit, wenn man überhaupt in einem sozialen Netzwerk, egal welches, also egal, wo man da unterwegs ist, man ist neu als User, wie findet man sich dort zurecht?

Und haben das eben am Beispiel Mastodon einmal durchgespielt, weil ich da tatsächlich auch meine Erlebnisse hatte. Also ich bin da nicht ganz unkritisch reingegangen, aber es war sehr, sehr spannend und es lohnt sich, lohnt sich, lohnt sich, diese Folge wirklich anzuhören, weil Johannes... Das kann ich nur unterstreichen.

Ja, Johannes spinnt dort so seinen Traum von der, von der zukünftigen Lernwelt in sozialen Netzwerken und das finde ich spannend, dort so zu hören. Das macht wirklich Spaß.

[Claudia Schütze]
Ja, also mir hat es Spaß gemacht zuzuhören, weil, und das weißt du ja, ich eben auf Mastodon noch nicht bin, weil ich irgendwie, ja, einfach gerade in den letzten Wochen so viele andere Themen hatte, sodass ich einfach keine Ressource frei hatte, mich damit zu beschäftigen. Und gefühlt schien es mir nicht so leicht, einfach zu sagen, ich lege mir einen Account an und dann bin ich da halt. Also das war so ein bisschen der Respekt, den ich davor hatte.

Also insofern, ich habe sehr neugierig zugehört. Ich glaube, ich habe schon extrem viel nur beim Zuhören gelernt und bedanke mich sehr für diese Episode und bin jetzt, habe ich, machen wir nochmal den, den Schlenker zum Social Learning, mich als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt für einen unserer nächsten Fridays for Learning, dass wir mir einen Mastodon-Account anlegen und alle KollegInnen, die Lust haben, da auch ganz schnell mitzustarten, durchzustarten und einfach auch mit der CLC einfach dort in Verbindung zu bleiben, mitzumachen und wir sozusagen ein gemeinsames Lernen in unseren Fridays for Learning zu Mastodon anbieten wollen. Schön.

Also ich werde kommen trotzdem, obwohl ich schon…

[Susanne Dube]
Ja, unbedingt.

[Claudia Schütze]
Wir brauchen noch deine Expertise, absolut. Also, da haben wir, glaube ich, jetzt nochmal ein bisschen schön den Bogen zum Thema Social Learning gemacht, weil das ist ein Thema, was sich, glaube ich, durch das Jahr ziemlich durchgezogen hat, denke ich.

[Susanne Dube]
Ja, also ich glaube aber tatsächlich, wenn man so gesamt zurückblickt, wir haben schon sehr breit die Themen gesetzt gehabt. Also wir sind immer so in beide Richtungen gegangen. Soziales Lernen, was macht Selbstlernen, da sind wir unterwegs gewesen.

Ich hoffe sehr, dass wir das im nächsten Jahr weiterführen können und was für mich immer total überraschend ist, wir starten in ein neues Jahr und haben tausend Themen, die uns durch den Kopf gehen und nun haben wir dieses Jahr unsere Folgen schon gestreckt auf 21 mit diesen ganzen vielen kleinen Folgen zum Lernmanifest und trotzdem habe ich das Gefühl, es gibt so viele Themen, über die wir noch nicht gesprochen haben

[Claudia Schütze]
und da freue ich mich aufs neue Jahr. Absolut. Ich meine, wir limitieren uns ja ein kleines bisschen selber, weil wir ja sagen, es gibt unendlich viel Spannendes da draußen in der Welt, aber wir wollen halt reden über irgendwas, was im Kontext von Corporate Learning stattfindet und trotzdem, auch wenn wir es in diesen Rahmen packen und sagen, wir wollen nur über Corporate Learning interessante, spannende Themen sprechen, da ist immer noch so viel, worüber wir noch nicht gesprochen haben, Susanne. Und ein paar Sachen haben wir jetzt vielleicht so angeteasert, so am Rande jetzt, was so unsere Pläne fürs nächste Jahr sind.

Anderes sagen wir jetzt einfach, glaube ich, so wie du vorhin schon so schön formuliert hast, lasst euch überraschen. Genau. Ja, was gibt es zu sagen, Susanne, nach unserem Jahresrückblick?

Wir sind gegangen von Januar bis Dezember mit so einer Mini-Idee eines Ausblicks. Was fehlt dir noch? Ach, eigentlich gar nichts.

[Susanne Dube]
Ich glaube, das Plätzchenbacken von dir fehlt mir. Du meinst, du kriegst welche ab? Weiß ich nicht.

Du kriegst vielleicht welche von mir. Wir gucken mal.

[Claudia Schütze]
Okay, setzt mich jetzt ein gewisser Art und Weise etwas unter Druck, aber ich nehme die Herausforderung an. Sehr schön. Gut, Susanne, also dann würde ich sagen, mir hat es Spaß gemacht.

Mir auch. Ich finde, wir haben für uns, für unsere KollegInnen, für die Menschen da draußen versucht, Themen zu finden, die im Kontext von Corporate Learning interessant sind und wert sind, besprochen, ein bisschen näher beleuchtet zu werden, womit wir noch nicht so richtig zufrieden waren, Susanne. Das dürfen wir jetzt an der Stelle, glaube ich, einfach mal sagen.

Wir wünschen uns doch immer Austausch. Wir wünschen uns doch immer Feedback. Und da, glaube ich, haben wir tatsächlich dieses Jahr ein bisschen was bekommen.

Das war auch sehr schön. Herzlichen Dank an alle, die so nett waren, ihre Gedanken, ihre Ideen mit uns zu teilen. Aber es hätte noch so viel mehr sein dürfen.

Also insofern vielleicht an der Stelle auch noch mal die explizite Einladung. Kontaktet uns auf LinkedIn oder was auch immer oder Mastodon, da bin ich dann irgendwann auch.

[Susanne Dube]
Der Lernlust-Podcast ist schon da.

[Claudia Schütze]
Und der Lernlust-Podcast ist da übrigens auch schon, genau. Und nutzt die Chance, einfach ein bisschen mit uns in Kontakt auch zu den Inhalten der Podcasts zu kommen. Nicht so das Darüber auch gerne, aber viel lieber geht es uns um die Inhalte.

Und wer weiß, vielleicht schaffen wir das ja auch mit konkreten Inhalten aus Feedbacks auch Podcast-Episoden zu gestalten im kommenden Jahr. Intern hat es funktioniert und jetzt wäre es doch total schön, wenn wir das sozusagen auch noch mit externen Hörerinnen und Hörern hinkriegen würden, Susanne.

[Susanne Dube]
Das ist eine ganz tolle Idee und wir laden ganz, ganz herzlich dazu ein, also auch ich. Und ich glaube, diesen Januar werde ich eine Idee davon haben. Ich werde Vorsätze haben und ich werde Wünsche haben für das Jahr 2023 und da freue ich mich drauf.

[Claudia Schütze]
Das ist super. Und ich glaube, das ist jetzt unser Schlusswort, Susanne. Also ich würde sagen, ein guter Rückblick, ein umfassender Rückblick auf unser Podcastjahr im Lernlust-Podcast.

Und dann bleibt uns doch eigentlich jetzt nur noch euch da draußen eine möglichst wenig stressige restliche Adventszeit zu wünschen. Und schöne Weihnachten und wir freuen uns, wenn ihr ab Anfang Februar, weil dann die zweite mit den neuen Episoden wieder bei uns dabei seid.

[Susanne Dube]
Einen guten Rutsch und schöne Weihnachten an euch. Tschüssi. Übrigens, habt ihr uns schon abonniert?

Das geht überall dort, wo ihr eure Podcasts am liebsten hört. Lernlust gibt es alle drei Wochen neu und wir freuen uns auf euer Feedback und vor allem auf den Austausch mit euch. Wie ihr uns erreicht?

Nun, ihr könnt uns auf Podigi schreiben oder ihr folgt den Lernlust-Podcast auf Mastodon. Natürlich gibt es uns auch als echte Person auf Mastodon Twitter oder LinkedIn. Sagt uns also, was euch gut an unseren Podcasts gefällt und wo wir noch besser werden können.

Und wenn ihr nicht diskutieren, sondern einfach nur bewerten wollt, dann geht das auch auf Google Podcasts oder einem Portal eurer Wahl. Wie ihr auch entscheidet. Wir hören uns wieder bei der nächsten Folge des Lernlust-Podcasts.

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